Der Publizist und Schriftsteller Karl Kraus hat sich einen Namen als Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift "Die Fackel" gemacht. Er verstand das Medium als geeignetes Mittel für seine Kultur- und Sprachkritik, die er in satirisch-polemischer Weise formulierte. Dabei zielte er auf das liberale Bürgertum und seinen Phrasenschatz ab. Der literarische Stil von Kraus war die Satire, die er über das Zitat als Entlarvungsinstrument realisierte. Auch in seinem dramatischen Hauptwerk "Die letzten Tage der Menschheit" wandte er sie an. Darüber hinaus schuf Karl Kraus Gedichte, Aphorismen, Nachdichtungen, eine Operette und Bearbeitungen...
