
Das Vertrauen ist etwas so Schönes, daß selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt.
Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.
Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.
Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.
Wir sind in Todesangst, dass die Nächstenliebe sich zu weit ausbreiten könnte, und richten Schranken gegen sie auf - die Nationalitäten.
Der Gescheitere gibt nach! Ein unsterbliches Wort. Es begründete die Weltherrschaft der Dummheit.
Wenn der Großmut vollkommen sein soll, muss er eine kleine Dosis Leichtsinn enthalten.
Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehaßt.
Und ich habe mich so gefreut!, sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts?
Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.
Nichts bist du, nichts ohne die andern. Der verbissenste Misanthrop braucht die Menschen doch, wenn auch nur, um sie zu verachten.
Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.
Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.
Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere Fehler sich bequemer breitmachen können.
Selbst der bescheidenste Mensch hält mehr von sich, als sein bester Freund von ihm hält.
Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzlichen Worten.
Nichts lernen wir so spät und verlernen wir so früh, als zugeben, daß wir unrecht haben.
Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo es uns beliebt.
Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.
Überlege einmal, bevor du gibst, zweimal, bevor du annimmst und tausendmal, bevor du verlangst und forderst.
Die Summe unserer Erkenntnis besteht aus dem, was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben.
Wenn der Mann das Amt hat und die Frau den Verstand, dann gibt es eine gute Ehe.
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
Ein stolzer Mensch verlangt von sich das Außerordentliche. Ein hochmütiger Mensch schreibt es sich zu.
'Man kann nicht allen helfen', sagt der Engherzige und hilft keinem.
Dem großen Publikum ist ein Buch nicht leicht zu schlecht, sehr leicht aber zu gut.
Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an.
Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein.
Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.
Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen.
Je mehr du dich selbst liebst, je mehr bist du dein eigener Feind.
Nur der Denkende erlebt sein Leben, an Gedankenlosen zieht es vorbei.
Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich.
Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewußtseins.
Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.
An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.
So mancher meint ein gutes Herz zu haben und hat nur schwache Nerven.
Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie.
Es gibt keine schüchternen Lehrlinge mehr, es gibt nur noch schüchterne Meister.
Wenn der Mensch etwas verschweigen will, dann gibt es keine Macht auf Erden, die ihm sein Geheimnis entreißt.
Kein Toter ist so gut begraben wie eine erloschene Leidenschaft.
Nichts wird oft so unwiederbringlich versäumt wie eine Gelegenheit.
Dauernde Freundschaft kann nur zwischen Menschen von gleichem Wert bestehen.
Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
Die Eitelkeit weist jede gesunde Nahrung von sich, lebt ausschliesslich von dem Gifte der Schmeichelei und gedeiht dabei in üppigster Fülle.
Was nennen die Menschen gerne dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.
Es gibt Frauen, die ihre Männer mit einer ebenso blinden, schwärmerischen und rätselhaften Liebe lieben wie Nonnen ihr Kloster.
Wirkliche Eleganz heisst, in Rufweite hinter der Mode zu bleiben.
Beim Tode eines geliebten Menschen schöpfen wir eine Art Trost aus dem Glauben, dass der Schmerz über unseren Verlust sich nie vermindern wird.
Menschen, die nach immer grösserem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu geniessen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nicht zu Tische setzen.
Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein.
Beim Tode eines geliebten Menschen schöpfen wir eine Art Trost aus dem Glauben, dass der Schmerz über unseren Verlust sich nie vermindern wird.
Beim Wiedersehen nach einer Trennung fragen die Bekannten nach dem, was mit uns, die Freunde nach dem, was in uns vorgegangen.
Das Urteil auch des weisesten Elefanten gilt einem Eselchen lange nicht so viel wie das Urteil eines andern Eselchen.
Dass soviel Ungezogenheit gut durch die Welt kommt, daran ist die Wohlerzogenheit schuld.
Den Menschen, die große Eigenschaften besitzen, verzeiht man ihre kleinen Fehler am schwersten.
Der Arme rechnet dem Reichen die Großmut niemals als Tugend an.
Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes.
Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.
Der Gescheitere gibt nach - Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.
Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns zwingt, allmählich in seine Fehler zu verfallen.
Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, die geben uns Halt im Leben.
Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären lässt.
Die Welt gehört denen, die sie haben wollen, und wird von jenen verschmäht, denen sie gehören sollte.
Du wüßtest gern, was deine Bekannten von dir sagen? Höre, wie sie von Leuten sprechen, die mehr wert sind als du.
Ein stolzer Mensch verlangt von sich das Außerordentliche, ein hochmütiger schreibt es sich zu.
Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei als tausend Feinde zu unserem Unglück.
Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie selbst ihnen anerzogen haben.
Es darf so macher Talentlose von dem Werk so manches Talentvollen sagen: Wenn ich das machen könnte, würde ich es besser machen.
Es gehört weniger Mut dazu, der allein Tadelnde, als der allein Lobende zu sein.
Es gibt Menschen mit leuchtendem und Menschen mit glänzendem Verstande. Die ersten erhellen ihre Umgebung, die zweiten verdunkeln sie.
Es gibt wenig aufrichtige Freunde - die Nachfrage ist auch gering.
Es schreibt keiner wie ein Gott, der nicht gelitten hat wie ein Hund.
Es stände besser um die Welt, wenn die Mühe, die man sich gibt, die subtilsten Moralgesetze auszuklüglen, zur Ausübung der einfachsten angewendet würde.
Es würde sehr wenig Böses auf Erden getan werden, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
Gegenseitiges Vertrauen ist wichtiger als gegenseitiges Verstehen.
Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie.
Im Grunde ist jedes Unglück gerade nur so schwer, als man es nimmt.
Im Unglück finden wir meistens die Ruhe wieder, die uns durch die Furcht vor dem Unglück geraubt wurde.
Kein Mensch weiß, was in ihm schlummert und zutage kommt, wenn sein Schicksal anfängt, ihm über den Kopf zu wachsen.
Liebhabereien bewahren vor Leidenschaften; eine Liebhaberei wird zur Leidenschaft.
Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und einen Widerspruch ertragen kann.
Man kann nicht allen helfen, sagt der Engherzige und hilft keinem.
Merkmal großer Menschen ist, dass sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
Nur der Denkende erlebt sein Leben, am Gedankenlosen zieht es vorbei.
Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind! Wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat.
Rücksichtslosigkeiten, die edle Menschen erfahren haben, verwandeln sich in Rücksichten, die sie erweisen.
Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum erstenmal und du bist unsterblich.
Sich mit wenigem zu begnügen, ist schwer, sich mit viel zu begnügen, noch schwerer.
Über das Kommen mancher Leute tröstet uns oft nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen.
Um ein öffentliches Amt glänzend zu verwalten, braucht man eine gewisse Anzahl guter und - schlechter Eigenschaften.
Und ich habe mich so gefreut! sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts?
Überlege einmal, bevor du gibst, zweimal, bevor du nimmst und tausendmal, bevor du verlangst!
Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler erst eingestanden haben, brauchen sie ihn nicht mehr abzulegen.
Was Menschen und Dinge wert sind, kann man erst beurteilen, wenn sie alt geworden.
Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang.
Wenn eine Frau sagt jeder, meint sie: jedermann Wenn ein Mann sagt jeder, meint er: jeder Mann.
Wenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet, dann vermag man es immer zu ertragen.
Wenn wir auch der Schmeichelei keinen Glauben schenken, der Schmeichler gewinnt uns doch. Einige Dankbarkeit empfinden wir immer für den, der sich die Mühe macht, uns angenehm zu belügen.
Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehasst.
Wer in die Öffentlichkeit tritt, hat keine Nachsicht zu erwarten und keine zu fordern.
Wer sich keine Annehmlichkeiten versagen kann, wird sich nie ein Glück erobern.
Wer sich seiner eigenen Kindheit nicht mehr deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher.
Wir sind so eitel, dass uns sogar an der Meinung der Leute, an denen uns nichts liegt, etwas gelegen ist.
Wir werden vom Schicksal hart oder weich geklopft - Es kommt auf das Material an.
Ausnahmen sind nicht immer der Beweis der alten Richtlinie; sie können das harbinger eines Neuen auch sein.
Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und du bist unsterblich.
Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.
Die Leute, denen man nie widerspricht, sind entweder die, welche man am meisten liebt, oder die, welche man am geringsten achtet.
Die guten Freunde sind da, um uns zu sagen, was unsere Feinde von uns denken.
Gebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darin.
Mehr noch als nach dem Glück unserer Jugend sehnen wir uns im Alter nach den Wünschen unserer Jugend zurück.
Wir sind leicht bereit, uns selbst zu tadeln, unter der Bedingung - daß niemand einstimmt.
Ihr jubelt über die Macht der Presse - graut euch nie vor ihrer Tyrannei?